Verstöße gegen Corona-Regeln: Illegale Partys und Autorennen

Verstöße gegen Corona-Regeln: Illegale Partys und Autorennen

Die Brandenburger Polizei hat am Wochenende 73 Verstöße gegen Corona-Regeln festgestellt und mehrere illegale Partys aufgelöst. Überwiegend hätte es sich um Bürgerhinweise gehandelt, wie Polizeisprecher Torsten Herbst am Montag sagte. In diesem Zusammenhang liefen drei Strafanzeigen, unter anderem wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. Insgesamt wurden Herbst zufolge 60 Ordnungswidrigkeiten festgestellt und 173 Platzverweise erlassen. In welcher Höhe die Bußgelder ausfallen werden, sei noch unklar, so der Sprecher. Auch ein mutmaßliches illegales Autorennen auf der A24 mit sieben Wagen stoppten die Beamten. Insgesamt rückte die Polizei in den vergangenen drei Tagen zu 83 Einsätzen aus.

So löste die Polizei Samstagnacht in Potsdam eine Keller-Party von elf Menschen in einem Mehrfamilienhaus auf. In dem «Partyraum» fanden die Beamten Utensilien, die zum Konsum von Betäubungsmitteln genutzt werden sowie ein verbotener Schlagring. Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz wurden eingeleitet und mehrere Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten gestellt.
In Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark) wurde die Polizei zu einem Waldstück im ehemaligen Grenzgebiet gerufen. Dort feierten 40 bis 50 Jugendliche eine nicht genehmigte Party. Als die Feiernden die Polizeibeamten bemerkten, flüchteten sie. Acht Partygäste wurden gestellt, Platzverweise erteilt und Anzeigen wegen Verstoßes gegen die geltende Corona-Eindämmungsverordnung eingeleitet. Zudem wurde eine geringe Menge Amphetamine sichergestellt. Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz laufen.
In Luckenwalde (Teltow–Fläming) feierten 13 Menschen am Freitagabend lautstark auf dem Vorplatz der Kreisverwaltung. Nach Angaben der Polizei verstießen sie gegen die aktuell bestehende Masken- und Abstandspflicht. Platzverweise wurden ausgesprochen. Das Gesundheitsamt des Landkreises Teltow-Fläming wurde über den Vorfall in Kenntnis gesetzt und wird über die Einleitung von Ordnungswidrigkeitsverfahren entscheiden.
Auf der Bundesautobahn 24 bei Kremmen (Oberhavel) stoppten Polizisten am Sonntagnachmittag ein mutmaßliches illegales Autorennen mit sieben Wagen. Die Fahrer sollen zwischen den Anschlussstellen Herzsprung und Neuruppin mit hoher Geschwindigkeit über alle Fahrstreifen gefahren sein und dabei auch den Standstreifen genutzt haben.
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© Meier & Mannack GbR

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Laut Polizei rasten die Wagen Richtung Berlin. An einer Baustelle bei Kremmen leiteten die Autobahnpolizei und die Berliner Polizei die Autos von der Autobahn und kontrollierten sie im Ortsteil Staffelde. Die Führerscheine der Fahrer wurden beschlagnahmt, ihre Autos eingezogen. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts auf ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen. 
Die zwanzig Passagiere wurden mit dem Bus zum S-Bahnhof Hennigsdorf gebracht. Unter ihnen soll auch eine Braut gewesen sein.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 16. November 2020 13:19 Uhr

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