Gedenken an Opfer von Krieg und Gewalt zum Volkstrauertag

Gedenken an Opfer von Krieg und Gewalt zum Volkstrauertag

Mit Blumen und Kränzen haben Brandenburger am Wochenende zum Volkstrauertag am Sonntag an die Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaft erinnert. Gräber wurden geschmückt. Aufgrund der Corona-Pandemie hatte der Brandenburger Landesverband des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge zum ersten Mal auf eine Gedenkveranstaltung verzichtet. Die Brandenburger sollten daheim bleiben und vielleicht lieber eine Kerze als Zeichen des Gedenkens in ihr Fenster stellen, appellierte Oliver Breithaupt, Volksbund-Landesgeschäftsführer, auf der Internetseite.

Brandenburgs Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke

© dpa

Brandenburgs Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke spricht an der Deutschen Kriegsgräberstätte in Baruth/Mark.

Brandenburgs Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke legte am Samstag an der Deutschen Kriegsgräberstätte in Baruth/Mark (Landkreis Teltow-Fläming) einen Kranz nieder. Die Gedenkveranstaltung fand hier im Freien statt, mit großem Abstand und unter strengsten Auflagen des Ordnungsamtes.
Es werde derjenigen gedacht, die zu früh gewaltsam aus dem Leben gerissen worden seien, erklärte Liedtke. Die Erinnerung an die Opfer von Krieg und Gewalt müsse wachgehalten werden. Sie ehrte auch gefallene Sowjetsoldaten an der Bundesstraße 96 in Baruth/Mark.
Der Volkstrauertag ist ein staatlicher Gedenktag, immer zwei Sonntage vor dem ersten Advent. Er wird in Deutschland seit 1919 begangen - ursprünglich, um Solidarität mit den Hinterbliebenen der Opfer des Ersten Weltkriegs zu zeigen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 15. November 2020 15:58 Uhr

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