Statssekretär für Kommunales: Kritik an Aufgabenverteilung

Statssekretär für Kommunales: Kritik an Aufgabenverteilung

Der neue Brandenburger Innenstaatssekretär für kommunale Angelegenheiten, Markus Grünewald, hat den Kommunen Fairness zugesichert. «Kommunale Selbstverwaltung braucht freie Luft zum Atmen, Verlässlichkeit im Umgang und Fairness in der Auseinandersetzung», sagte Grünewald am Dienstag laut Mitteilung. Innenminister Michael Stübgen (CDU) ernannte ihn, nachdem das Kabinett seinem Personalvorschlag zugestimmt hatte. Grünewald war zuvor Abteilungsleiter für Kommunalangelegenheiten und Brand- und Katastrophenschutz - beide Aufgaben betreut er weiter, dazu Ausländerangelegenheiten und Digitalisierung.

Im Oktober hatte Staatssekretär Klaus Kandt, Berlins früherer Polizeipräsident, überraschend um Versetzung in den einstweiligen Ruhestand gebeten und dafür persönliche Gründe angegeben. Er war weniger als ein Jahr im Amt. Staatssekretär Uwe Schüler, der Kandt vertrat, soll nun weiter für Polizei und Verfassungsschutz zuständig bleiben - und nicht Grünewald als Kandts Nachfolger.
Das kritisiert der Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Brandenburg, Andreas Schuster. Schüler übernehme etwas, «was er nicht kennt», sagte Schuster auf Anfrage. «Wir werden mit ihm den Kontakt suchen.» Die «Bild»-Zeitung und die «B.Z.» aus Berlin zitierten am Dienstag aus einem internen Schreiben, in dem der GdP-Landeschef die Besetzung mit Schüler für Polizei und Verfassungsschutz eine Fehlentscheidung nennt.
test1.png
© Meier & Mannack GbR

FFP2-Masken schnell und günstig kaufen

Kaufen Sie jetzt Ihre FFP2-Masken bei Ihrem innovativen deutschen Online Fachhandel für Schutz und Sicherheit aus Berlin. Schnell und kostengünstig! Wir bieten hohe, zertifizierte Qualität zu niedrigen Preisen. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 10. November 2020 16:37 Uhr

Weitere Meldungen