Drei neue Bewerber für Pfarrstelle an Dresdner Frauenkirche

Drei neue Bewerber für Pfarrstelle an Dresdner Frauenkirche

Für die seit September vakante Pfarrstelle an der Dresdner Frauenkirche gibt es drei neue Kandidaten. Die Brandenburgerin Susanne Seehaus, der Sachse Bernhardt Stief und Markus Engelhardt aus Freiburg (Baden-Württemberg) stellen sich an den kommenden Wochenenden in Gottesdiensten und Andachten vor, wie die Stiftung Frauenkirche am Montag mitteilte. Die durch den Wechsel von Sebastian Feydt als Superintendent nach Leipzig freie, auf sechs Jahre begrenzte landeskirchliche Pfarrstelle soll danach im Frühjahr 2021 neu besetzt sein.

Die Kulisse der Dresdner Altstadt mit der Frauenkirche (l)

© dpa

Die Kulisse der Dresdner Altstadt mit der Frauenkirche (l).

Alle Bewerber sind in Pfarrhäusern aufgewachsen, Seehaus und Stief lernten aber zunächst einen Beruf, ehe sie Theologie studierten. Seehaus (Jahrgang 1970) machte ihr Vikariat an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin, war ab 2003 zwölf Jahre Pfarrerin in Frankfurt (Oder) und ist es derzeit in Rangsdorf (Brandenburg). Stief, 1968 geboren, ist seit 2008 Pfarrer der Nikolaikirche zu Leipzig und Engelhardt (Jahrgang 1961) seit 2007 Dekan in Freiburg.
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Die Kandidaten wurden von einer Kommission unter Leitung von Landesbischof Tobias Bilz ausgewählt. Es ist der zweite Anlauf zur Neubesetzung der Stelle, nachdem sich das Gremium im Sommer nicht für einen der damals zwei Bewerber entscheiden konnte. Daraufhin musste neu ausgeschrieben werden.
Die Frauenkirche hat keine eigene Gemeinde, sondern verbindet Menschen aus nah und fern täglich neu in Andacht und Gebet. Neben der Gestaltung des Gottesdienstes gehören Seelsorge, Amtshandlungen, Kontakte in der Ökumene, Friedens- und Versöhnungsarbeit sowie ein reiches Musikleben zu den Aufgaben. Seit Ende 2016 gibt es mit Angelika Behnke erstmals eine Pfarrerin an der Frauenkirche.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 26. Oktober 2020 12:54 Uhr

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