Fulda mit Petersberg und Oderbruch für Kulturerbe nominiert

Fulda mit Petersberg und Oderbruch für Kulturerbe nominiert

Zwei mit europäischen Bildungsgedanken verbundene Orte und eine Kulturlandschaft sollen das Europäische Kulturerbe-Siegel erhalten. Die Kulturministerkonferenz der Länder nominierte nach Angaben vom Mittwoch die Projekte «Fulda und Petersberg. Orte der karolingischen Bildungsreform» und «Das Oderbruch - Menschen machen Landschaft» für die Auszeichnung. Zuvor hatte ein Expertengremium zur Vorlage in Brüssel empfohlen.

Die Stadt Fulda und die Gemeinde Petersberg wollen mit den Klöstern Fulda und Petersberg darauf hinweisen, wie dort seit der karolingischen Zeit im achten Jahrhundert Bildung und transkultureller Dialog als europäisches Merkmal vermittelt werden. Im Oderbruch werden aus Sicht des Landkreises Märkisch-Oderland an einer einzigartige Kulturlandschaft im Osten Brandenburgs gemeinsame europäische Werte deutlich.
Mit dem seit neun Jahren existierenden Europäischen Kulturerbe-Siegel sind bisher 48 Stätten in den 24 beteiligten Staaten ausgezeichnet worden. In Deutschland zählen dazu das Hambacher Schloss, die Rathäuser aus Münster und Osnabrück als Stätten des Westfälischen Friedens, Leipzigs Musikerbe-Stätten, die Gedenkstätten am ehemaligen Konzentrationslager Natzweiler sowie die Werkbundsiedlungen mit der Stuttgarter Weissenhofsiedlung.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 14. Oktober 2020 17:30 Uhr

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