Wirtschaftsregion Lausitz beginnt mit der Arbeit

Wirtschaftsregion Lausitz beginnt mit der Arbeit

Die Kooperationsgemeinschaft Wirtschaftsregion Lausitz (WRL) hat ihre Arbeit zur Gestaltung des Strukturwandels der Lausitz aufgenommen. Es sollen wirtschaftliche Perspektiven geschaffen und die Lebensqualität in der Region weiter gestärkt werden, sagte Kathrin Schneider (SPD), Chefin der Staatskanzlei. Ergänzend zu Großprojekten wie dem Bahnwerk in Cottbus und der Medizinerausbildung in der Lausitz werde eine Entwicklung aus einem Guss angestrebt. Dies könne nur gelingen, wenn regionale Akteure und professionelle Projektentwicklung zusammengebracht werden. In Werkstätten sollen gute Projektideen aufgegriffen und so ausgefeilt werden, dass sie aus dem Strukturstärkungsgesetz gefördert und umgesetzt werden können.

Kathrin Schneider

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Kathrin Schneider (SPD), Ministerin und Chefin der Staatskanzlei von Brandenburg.

Unterstützt wird die Umsetzung des Strukturstärkungsgesetzes durch die Investitionsbank Brandenburg (ILB). Ab 1. November solle in Cottbus das Büro Lausitz starten, kündigte Vorstandsvorsitzender Tillmann Stenger an. Für alle Projekte stehe man als Förderberater und Bewilligungsstelle bereit.
Über das Strukturstärkungsgesetz des Bundes stehen den vom Kohleausstieg betroffenen Bundesländern insgesamt rund 40 Milliarden Euro zur Verfügung. 26 Milliarden Euro davon werden im Rahmen von Bundesprogrammen und -initiativen investiert, 14 Milliarden Euro gehen als Bundesfinanzhilfen an die Länder. Für Brandenburg sind etwa 10,3 Milliarden Euro vorgesehen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 9. Oktober 2020 15:20 Uhr

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