Einzelne Landwirte dürfen in Oder-Spree wieder auf Felder

Einzelne Landwirte dürfen in Oder-Spree wieder auf Felder

Im Landkreis Oder-Spree dürfen in Einzelfällen erste Landwirte auf ihre bislang wegen der Afrikanischen Schweinepest gesperrten Flächen. Dem Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Landkreises liegen bislang rund 350 Anträge auf Ausnahmen vom Bewirtschaftungsverbot land- und forstwirtschaftlicher Flächen vor, wie Mario Behnke, Sprecher des Landkreises Oder-Spree, am Freitag auf Anfrage sagte. Bisher seien einzelne Ausnahmen zugelassen worden. Voraussetzung sei unter anderem das Absuchen der Fläche nach verendeten Wildschweinen durch den Landwirt oder einen Mitarbeiter. Für die Freigabe würden Ergebnisse der bisherigen Fallwildsuche, vor allem auch die Bilder von Drohnen genutzt. In der kommenden Woche wird nach Angaben von Behnke mit weiteren Genehmigungen gerechnet.

Das Verbraucherschutzministerium hatte vergangenen Freitag angekündigt, dass die Beschränkungen für die Agrarbranche weniger werden sollen.
Bisher wurden 40 infizierte Wildschweine in Brandenburg amtlich bestätigt. Eingeschleppt wurde die Seuche nach neuesten Erkenntnissen bereits in der ersten Juli-Hälfte. Die Krankheit ist für Menschen ungefährlich, für Wild- und Hausschweine fast immer tödlich.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 2. Oktober 2020 12:08 Uhr

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