Vergleich Grundsteuer: Brandenburger zahlen am wenigsten

Vergleich Grundsteuer: Brandenburger zahlen am wenigsten

Brandenburger müssen im Bundesländer-Vergleich am wenigsten für die Grundsteuer aufwenden. Im landesweiten Durchschnitt kamen im vergangenen Jahr pro Kopf 107 Euro zusammen, wie die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young ausgerechnet hat. In Berlin dagegen waren es 227 Euro und damit deutlich mehr als im bundesweiten Durchschnitt von 151 Euro - jedoch weniger als in den anderen beiden Stadtstaaten Hamburg und Bremen.

Grundsteuer

© dpa

Ein Reihenhausbesitzer hält einen Grundbesitzabgabenbescheid der Stadt in der Hand.

Die Grundsteuer ist eine wichtige Einnahmequelle für Städte und Gemeinden. Sie wird von Grundstücksbesitzern bezahlt und über die Betriebskostenabrechnung auf Mieter umgelegt. Wie hoch die Steuer vor Ort ausfällt, bestimmt die Gemeinde mit dem Hebesatz. Deshalb kann es große Unterschiede von Gemeinde zu Gemeinde geben.
Brandenburg ist auch bei der Gewerbesteuer günstig, die von Unternehmen bezahlt wird. In keinem Bundesland ist der durchschnittliche Hebesatz so niedrig: 325 Prozent. In Nordrhein-Westfalen sind es 451 Prozent. Der bundesweit niedrigste Hebesatz gilt in Zossen (Teltow-Fläming). Es sind 200 Prozent.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 17. September 2020 08:06 Uhr

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