Ronald Rauhe vertreibt Olympia-Frust beim Dolomitenmann

Ronald Rauhe vertreibt Olympia-Frust beim Dolomitenmann

Kanu-Olympiasieger Ronald Rauhe vertreibt mit seiner Teilnahme am Teamwettbewerb Dolomitenmann den Frust über die Verschiebung der Olympischen Spiele. Es tue ihm gut «mit diesem Wettkampf in sportlicher Sicht den Kopf frei zu kriegen», sagte Rauhe der «Märkischen Allgemeinen» (Mittwoch). Beim Dolomitenmann, der als härtester Teamwettbewerb der Welt gilt, müssen Bergläufer, Mountainbiker, Paraglider und Kajakfahrer die verschiedenen Hürden in und rund um die österreichische Stadt Lienz meistern.

Kanute Ronny Rauhe

© dpa

Ronny Rauhe, Kanute, am Rande der Pressekonferenz zu den Finals Berlin 2019.

Rauhe, der eigentlich mit dem Kajak-Vierer Gold in Tokio holen wollte, um sich dann von der aktiven Karriere zu verabschieden, muss in seinem Part sechs Kilometer im Wildwasser bewältigen. Dabei startet Deutschlands erfolgreichster WM-Paddler mit seinem Boot aus sieben Meter Höhe. Rund 35 Minuten dauert der Parcours durch Drau und Isel, bei der auch Slalomtore angesteuert werden müssen und es auch Aufwärtspassagen gibt.
Das ungewohnte Terrain sieht der 38-Jährige als gute Prüfung für sich selbst an. Vorerfahrungen beim Kanupolo helfen Rauhe dabei. «Ich habe also keine Angst vor bewegtem Wasser und kann die Rolle mit Boot aus dem Effeff.» Seine drei weiteren Mannschaftskameraden des Teams «Fitstore 24 – DB Schenker 1» zählten im letzten Jahr zu den besten Startern. So ist Lokalmatador Alban Lakata aus Lienz mehrfacher Mountainbike-Marathon-Weltmeister. Rauhe motivieren die dadurch resultierenden Ansprüche: «Ich werde mich für die Mannschaft voll reinhauen.»
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 9. September 2020 10:57 Uhr

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