Anlaufstelle für Studierende und Wirtschaft eröffnet

Anlaufstelle für Studierende und Wirtschaft eröffnet

Für eine bessere Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft richtet die Landesregierung regionale Kontaktstellen ein. Damit sollen auch Fachkräfte gewonnen werden. Eine dieser Stellen wurde am Donnerstag in Finsterwalde (Elbe-Elster) eröffnet. Sie soll künftig Studieninteressierte und Unternehmen vor Ort zusammenbringen. Unter anderem soll die Stelle Studierende beraten und mit Unternehmen, Kammern und Verbänden vernetzen. Zudem sollen Absolventen mit Unternehmen in Kontakt treten können.

Manja Schüle (SPD)

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Manja Schüle (SPD), Brandenburger Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur.

Betrieben wird die Anlaufstelle von der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg und der Technischen Hochschule Wildau. Das Land stellt den Hochschulen für die Einrichtung und den Betrieb der Außenstelle insgesamt 710 000 Euro bis zum Jahr 2022 zur Verfügung.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Wissenschaftsministerin Manja Schüle (SPD) sagte bei der Eröffnung in Finsterwalde, die Stärkung des Wissens- und Technologietransfers sei ein zentrales Thema der Landesregierung. «Brandenburg hat als bundesweit erstes Land eine eigene Transferstrategie aufgelegt, die Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen gleichermaßen in den Blick nimmt und die Zusammenarbeit von Wissenschaft mit Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft verbessern soll», so Schüle.
Das Land fördert den Auf- und Ausbau von sogenannten Präsenzstellen der Hochschulen in den Regionalen Wachstumskernen (RWK) in diesem Jahr mit rund 2 Millionen Euro. Neben der Stelle in Finsterwalde gibt es bereits Kontaktstellen in der Prignitz (Technische Hochschule Brandenburg), in Schwedt (Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde), Spremberg (BTU Cottbus-Senftenberg) und Luckenwalde (Technische Hochschule Wildau und Fachhochschule Potsdam). Weitere Kontaktstellen sind in den Regionalen Wachstumskernen Fürstenwalde (Oder-Spree) und Velten (Oberhavel) geplant.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 20. August 2020 13:05 Uhr

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