Politologe zu AfD: Wähler mögen keine zerstrittenen Parteien

Politologe zu AfD: Wähler mögen keine zerstrittenen Parteien

Der Berliner Politologe Aiko Wagner rechnet erst nach der Entscheidung über die umstrittene Annullierung der AfD-Mitgliedschaft von Andreas Kalbitz mit Ruhe im märkischen Landesverband der Partei. Man müsse abwarten, wie sich der frühere Landes- und Fraktionsvorsitzende dann verhalte, sagte Wagner am Mittwoch im RBB-Inforadio.

«Ich gehe davon aus, dass sich die Partei beruhigt.» Und weiter: «Wähler goutieren es nicht, wenn Parteien intern zerstritten sind.» Die AfD habe sich in den Jahren ihres Bestehens mehrfach gewandelt, erinnerte der Wissenschaftler - jedoch nie hin zu moderateren Positionen.
Am Freitag entscheidet das Berliner Landgericht über Kalbitz' Eilantrag. Im Mai hatte der AfD-Bundesvorstand seine Parteimitgliedschaft mit knapper Mehrheit für nichtig erklärt. Dagegen geht Kalbitz vor. Am Dienstag hatte er sein Amt als Vorsitzender der AfD-Landtagsfraktion in Brandenburg komplett aufgegeben.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 19. August 2020 12:38 Uhr

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