Umfrage: Brandenburger haben Vertrauen in Landesregierung

Umfrage: Brandenburger haben Vertrauen in Landesregierung

Die Menschen in Brandenburg vertrauen nach einer aktuellen Meinungsumfrage dem Krisenmanagement ihrer Landesregierung in der Corona-Pandemie. Die Mehrheit der Befragten (73 Prozent) zeigte sich damit zufrieden oder sehr zufrieden und findet es gut, wie das Land agierte, wie aus dem «Brandenburg-Monitor 2020» hervorgeht. Die Studie des Meinungsforschungsinstituts pmg, für die im Juni 1010 Wahlberechtigte befragt wurden, wurde am Dienstag im Kabinett vorgestellt. Demnach haben sechs von zehn Befragten Vertrauen in die Informationspolitik zur Pandemie.

Zudem hält eine Mehrheit (63 Prozent) die Einschränkungen wegen Corona insgesamt für gerechtfertigt, 29 Prozent gehen sie zu weit, sieben dagegen nicht weitgehend genug. 57 Prozent der Befragten zeigten sich insgesamt zufrieden mit der Arbeit der Landesregierung - das sind elf Prozent mehr als bei der ersten Befragung 2018.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Wie bei einer ersten Befragung 2018 sehen aktuell etwa zwei Drittel (66 Prozent) der Befragten die Entwicklung im Land als grundsätzlich in die richtige Richtung gehend. Doch 47 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass die Arbeitslosigkeit zunehmen wird. Und nur noch 42 Prozent (2018: 48 Prozent) erwarten laut Befragung, dass sich Wirtschaft und Konjunktur gut entwickeln werden.
Als wichtigste politische Probleme schätzen die Befragten Arbeitslosigkeit bzw. Arbeitsmarkt (18 Prozent) und soziale und Ost-West-Ungerechtigkeit bzw. Armut (ebenfalls 18 Prozent) ein. Großen Zuwachs (9 Prozent) verzeichnet die Sorge um rechtes Denken und Ausländerfeindlichkeit. Das 2018 dominierende Thema Flucht und Migration hat stark abgenommen. Nur noch 15 Prozent machten sich dahingehend Sorgen - ein Minus von 21 Prozentpunkten im Vergleich zu 2018.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 18. August 2020 19:14 Uhr

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