Die Linke sieht Verkehr als Nadelöhr für Tesla-Ansiedlung

Die Linke sieht Verkehr als Nadelöhr für Tesla-Ansiedlung

Die Ansiedlung des US-Elektroautobauers Tesla in Grünheide bei Berlin macht nach Ansicht der Linksfraktion im Landtag ein umfassendes Verkehrskonzept für Berlin und Ostbrandenburg nötig. Die Ansiedlung werde einen «enormen Mehrverkehr in der gesamten Region» bringen, erklärten Linksfraktionschef Sebastian Walter und der Verkehrspolitiker Christian Görke nach einer Sondersitzung am Freitag in Erkner.

Baugelände Tesla Giga-Factory

© dpa

Die künftige Tesla Giga-Factory auf dem Baugelände in Grünheide.

Die Linksfraktion sieht den Verkehr als größtes Problem. Görke forderte von der rot-schwarz-grünen Landesregierung, neben der Planung des Bahnverkehrs zusätzliche Busangebote für die Kreise Märkisch-Oderland und Oder-Spree zu schaffen. Außerdem müsse die An- und Abreise der Tesla-Beschäftigten organisiert werden, bevor neue Straßen, Brücken und Schienen fertiggestellt werden. Offen seien auch die Schaffung bezahlbaren Wohnraums und die langfristige Sicherung der Wasserversorgung. Der Landkreis Oder-Spree rechnet mit 10 000 Zuzüglern.
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Tesla will in Grünheide in Brandenburg von Juli nächsten Jahres an bis zu 500 000 Fahrzeuge im Jahr vom Band rollen lassen. Die abschließende umweltrechtliche Genehmigung vom Land Brandenburg steht noch aus. Tesla baut bereits auf eigenes Risiko, mit vorzeitigen Genehmigungen. Das Brandenburger Landesumweltamt gab zuletzt grünes Licht für das Fundament und den Rohbau mit einem vorzeitigen Beginn. Umweltschützer befürchten negative Folgen für die Natur und für das Grundwasser.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 14. August 2020 16:01 Uhr

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