Ermittlungsgruppe zur Fahndung nach Vergewaltigern gebildet

Ermittlungsgruppe zur Fahndung nach Vergewaltigern gebildet

Nach zwei Sexualdelikten am Wochenende in Potsdam hat die Polizei die Ermittlungsgruppe «Schutz» zur Fahndung nach den Tätern gebildet. Sieben Kriminalbeamte sollen Spuren und Beweismittel sowie Hinweise aus der Bevölkerung auswerten, wie die Polizei am Mittwoch berichtete. Alle Täter sollen Schutzmasken getragen haben. Es lägen aber noch keine Hinweise dafür vor, dass es zwischen beiden Taten einen Zusammenhang gebe, erklärte die Polizei.

In der Nacht zum Samstag war eine 23-Jährige Frau nach dem Einkauf in einer Tankstelle im Hochhausviertel Schlaatz von drei Männern vergewaltigt worden. Nach ihren Angaben hatten die Unbekannten sie in ein Waldstück gezerrt. Einer der Männer soll die Frau festgehalten haben, während ein zweiter sich an ihr vergangen habe. Der Dritte soll die Vergewaltigung gefilmt haben.
Ebenfalls in der Nacht zum Samstag war eine 22-Jährige in der Nähe des S-Bahnhofs Griebnitzsee Opfer einer versuchten Vergewaltigung geworden. Nach Angaben der Polizei hatte ein Unbekannter die junge Frau von hinten zu Boden gerissen und unsittlich berührt. Die Frau schrie laut um Hilfe und biss dem Mann in die Schulter. Nachdem mehrere Menschen der Frau zu Hilfe geeilt waren, floh der Mann unerkannt.
Berliner Zeitung (1)
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 5. August 2020 17:20 Uhr

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