Durchsuchungen: Betrugsmasche mit angeblich geklauten Autos

Durchsuchungen: Betrugsmasche mit angeblich geklauten Autos

Als Bande sollen sie bei Versicherungen mit angeblich geklauten Autos einen hohen Schaden verursacht haben: Zehn Anschriften mutmaßlicher Betrüger in Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt sind von der Polizei durchsucht worden. Bei den Einsätzen am Dienstag seien Geld, Handys und Unterlagen beschlagnahmt worden, teilten Berliner Polizei und Berliner Staatsanwaltschaft am Mittwoch gemeinsam mit. Die Auswertung der Beweismittel dauere an.

Blaulicht Polizei

© dpa

Ein Blaulicht auf dem Dach eines Polizeiwagens.

Den Beschuldigten wird gewerbs- und bandenmäßiger Betrug vorgeworfen. Die Masche: Autos, die tatsächlich in den Verkauf nach Osteuropa gingen, wurden bei Versicherungen als gestohlen gemeldet, die Schadenssummen eingestrichen, so die Ermittler.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Als Hauptverdächtige gelten laut einem Polizeisprecher drei Männer im Alter von 31, 32 und 36 Jahren. An den 36-jährigen Berliner sollen mehrere Autos übergeben worden sein, die er wiederum an die zwei Komplizen weitergereicht haben soll. Wie der Polizeisprecher erläuterte, wird noch gegen weitere Beschuldigte ermittelt, etwa die jeweiligen Auto-Besitzer.
Bei den Razzien in den Berliner Bezirken Neukölln und Reinickendorf sowie im Stadtteil Köpenick, im brandenburgischen Schönwald sowie in Sachsen-Anhalt in Wanzleben-Börde und Magdeburg waren insgesamt rund 90 Polizisten im Einsatz.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 8. Juli 2020 14:21 Uhr

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