Karstadt soll doch in Potsdam bleiben

Karstadt soll doch in Potsdam bleiben

Deutschlands letzter großer Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof (GKK) will seinen Standort in Potsdam doch erhalten. Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) sprach am Freitag von einer guten Nachricht für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und den gesamten Einzelhandel.

Ein geschlossener Eingang einer Karstadt-Filiale

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Ein geschlossener Eingang einer Karstadt-Filiale.

Nach Zugeständnissen der Vermieter will GKK bundesweit sechs Filialen weniger schließen als geplant, darunter auch in der Brandenburger Landeshauptstadt. Für die Karstadt-Warenhäuser in Dortmund, Nürnberg Lorenzkirche, Goslar und Potsdam und die Kaufhof-Filialen in Chemnitz und Leverkusen gebe es wieder eine Zukunftsperspektive, teilte der Vorsitzende der Geschäftsführung Miguel Müllenbach am Freitag in einem Mitarbeiterbrief mit. Die Filiale in Cottbus (Galeria Kaufhof) war zuvor nicht von Schließungsplänen betroffen.
Potsdams Oberbürgermeister Schubert teilte mit: «Die Brandenburger Straße ist die stärkste Einkaufsstraße Brandenburgs und das Warenhaus im Stadtpalais ein wichtiger Frequenzbringer.» Vor zwei Wochen hatte der Handelsriese die Schließung von 62 Filialen in 47 Städten angekündigt, darunter zunächst auch Potsdam. Der OB sprach danach mit der Filialleitung, der Eigentümergesellschaft, der IHK, dem Handelsverband Berlin-Brandenburg und der Gewerkschaft Verdi. Galeria Karstadt Kaufhof war durch die Schließung aller Filialen wegen der Corona-Pandemie in eine schwere Krise geraten.
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© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 3. Juli 2020 11:29 Uhr

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