AfD kritisiert Tesla-Ansiedlung und fürchtet Umwelt-Folgen

AfD kritisiert Tesla-Ansiedlung und fürchtet Umwelt-Folgen

Die AfD hat in Grünheide mit einer Kundgebung gegen die geplante Ansiedlung des US-Elektroautoherstellers Tesla protestiert. Die Brandenburger AfD-Landtagsabgeordnete Kathleen Muxel sagte: «Es ist die falsche Standortwahl.» Sie befürchtet, dass die Fabrik das Grundwasser gefährde. Ihr Fraktionskollege Lars Günther kritisierte, dass Tesla auf dem Gelände in einem Wasserschutzgebiet mit Pfählen bohre. Die AfD fordert einen Baustopp des Projekts. Der Landtag debattiert am Mittwoch über den Antrag der AfD nach einem Sonderausschuss. Die Kundgebung vor einigen Zuhörern verlief laut Polizei friedlich.

Baumaschinen fahren über das Gelände der künftigen Tesla-Fabrik

© dpa

Baumaschinen fahren über das Gelände der künftigen Tesla-Fabrik.

Derzeit laufen in Grünheide nahe Berlin Arbeiten für das Fundament des Baus - auf eigenes Risiko von Tesla und mit vorläufigen Genehmigungen, denn das abschließende grüne Licht der umweltrechtlichen Prüfung steht aus. Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) hatte die Pfahlbohrungen am vergangenen Mittwoch im Wirtschaftsausschuss des Landtags verteidigt. Tesla reichte inzwischen einen geänderten Antrag für die Genehmigung ein. Darin beantragt das Unternehmen laut Landesregierung das Bauen mit Pfählen und gibt den nötigen Wasserverbrauch in der Spitze um ein Drittel niedriger an.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 13. Juni 2020 15:51 Uhr

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