Energie will Geisterspiele vermeiden: Tausch des Heimrechts

Energie will Geisterspiele vermeiden: Tausch des Heimrechts

Fußball-Regionalligist FC Energie Cottbus könnte zum Beginn der kommenden Saison in der Corona-Krise zunächst freiwillig auf Heimspiele verzichten. Damit wollen die Lausitzer Geisterspiele im Stadion der Freundschaft vermeiden, da zunächst noch bis zum 31. August das Verbot von Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen greift. «Wir wollen die ökonomischen Folgen so gering wie möglich halten. Deshalb ist es in der Tat ein Denkmodell, mit mehreren Auswärtsspielen in die Saison zu starten», sagte Präsident Matthias Auth der «Lausitzer Rundschau».

Auth kündigte zudem an, in den kommenden Tagen mit dem Nordostdeutschen Fußball-Verband (NOFV) in die entsprechenden Gespräche zu gehen. Es gebe bereits Angebote von anderen Vereinen wie dem VfB Auerbach, am Anfang der Spielzeit das Heimspielrecht verstärkt wahrnehmen zu wollen.
Cottbus hatte bereits angekündigt, keinen Einspruch gegen die Wertung der Meisterschaft einzulegen. Der NOFV hatte am Freitagabend per Quotientenregelung den 1. FC Lokomotive Leipzig zum Meister der abgebrochenen Regionalliga-Saison gekürt. Wann die nächste Saison startet, ist derzeit noch unklar. Mögliche Termine könnten der 22. August oder der 5. September sein. «Wir werden in jedem Fall ab 11. Juli trainieren. Sollte sich der Saisonstart verzögern, werden wir die Belastung so steuern, dass wir die Vorbereitung in zwei Blöcke einteilen», sagte Energie-Trainer Sebastian Abt.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 7. Juni 2020 12:53 Uhr

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