Bombenfund: Rund 700 Anwohner sollen Wohnungen verlassen

Bombenfund: Rund 700 Anwohner sollen Wohnungen verlassen

Wegen einer Weltkriegsbombe am ehemaligen Spreewaldbahnhof in Cottbus müssen am Donnerstagmorgen rund 700 Menschen ihre Häuser vorübergehend verlassen. Die 50 Kilogramm schwere Bombe mit russischem Zünder war am Dienstag an der Güterzufuhrstraße am Bahnhof entdeckt worden, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Brandenburg plane für Donnerstag die Entschärfung der Bombe.

Polizeiabsperrung

© dpa

Polizisten sperren in dem von einem Bombenfund betroffenen Gebiet Straßen ab.

Dafür soll den Angaben zufolge ein Sperrkreis mit einem Radius von 400 bis 500 Metern eingerichtet werden. Das Gebiet umfasst den Bereich zwischen Carl-von-Ossietzki-Straße und Vetschauer Straße beziehungsweise den Bereich westlich der Bahnhofstraße bis Höhe Welzower Straße. Ab 8.00 Uhr würden alle im Sperrkreis liegenden Wohnungen und Gewerberäume evakuiert, hieß es.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Das Ordnungsamt der Stadt will hilfsbedürftige Anwohner beim Verlassen des Gebiets unterstützen. Als Aufenthaltsort stehe die Turnhalle am Ludwig-Leichhardt-Gymnasium zur Verfügung. Um 9.00 Uhr soll dann auch der Hauptbahnhof bis voraussichtlich 14.30 Uhr komplett gesperrt werden.
Laut Bahn wird für die Nahverkehrslinien zwischen Calau und Cottbus, Peitz Ost und Cottbus sowie Senftenberg und Cottbus ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Wann die Anwohner am Donnerstag wieder in ihre Wohnungen zurückkehren können, war am Mittwoch noch nicht bekannt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 27. Mai 2020 19:06 Uhr

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