Minister fordert «Rettungsschirm» des Bundes für den ÖPNV

Minister fordert «Rettungsschirm» des Bundes für den ÖPNV

Brandenburgs Verkehrsminister Guido Beermann (CDU) fordert Bundesgelder für Bus- und Bahn-Unternehmen im öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV). «Busse und Straßenbahnen in den Landkreisen erleiden ebenso wie der Regional- und S-Bahnverkehr immense Einnahmeverluste durch die Corona-Krise. Dennoch müssen sie weiterfahren, um die Menschen mobil zu halten. Wir brauchen daher einen Rettungsschirm für den gesamten ÖPNV», erklärte der Minister am Mittwoch. Beermann tauschte sich am Dienstag mit Vertretern der Branche über die aktuelle Lage angesichts massiver Einnahmeeinbußen durch die Corona-Pandemie aus.

Guido Beermann

© dpa

Guido Beermann (CDU), Verkehrsminister von Brandenburg, schaut in die Kamera.

Das Land hat Beermann zufolge bereits 75 Millionen Euro aktiviert und die Mittel vorzeitig zur Verfügung gestellt. Damit sollen die Landkreise und kreisfreien Städte unterstützt werden, die die Auftraggeber für den öffentlichen Nahverkehr sind. Vom Land stehen pro Jahr 100 Millionen Euro zur Verfügung. Allein in Brandenburg sind nach ersten Schätzungen des Ministeriums Fahrgeldausfälle in Höhe von rund 115 Millionen Euro zu erwarten. «Um den damit verbundenen finanziellen Schaden im ÖPNV aufzufangen, bedarf es einer großen gemeinsamen Kraftanstrengung - da ist auch der Bund gefordert», betonte Beermann.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

Tipp: Urlaub in Brandenburg

Ausflugsziele, besondere Landschaften und Orte in Brandenburg plus Seen, Radtouren, Wanderungen, Ziele für Familien, Unterkünfte und mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 20. Mai 2020 12:14 Uhr

Weitere Meldungen