Brandenburger Gaststätten hoffen auf Start des Tourismus

Brandenburger Gaststätten hoffen auf Start des Tourismus

Restaurants und Cafés in Brandenburg ziehen eine durchwachsene Bilanz der Wiedereröffnung in der Corona-Krise. Ohne dass Gäste von außen kämen, werde die Branche aber nicht lebensfähig sein, sagte der Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands Brandenburg, Olaf Schöpe, am Samstag. In den ländlichen Regionen sei es eher ruhig gewesen, in den größeren Innenstädten war mehr los.

Trotz Sonne sind die meisten Plätze vor einer Gaststätte leer

© dpa

Trotz strahlender Sonne sind die meisten Plätze vor einer Gaststätte leer.

Der Brandenburger Dehoga-Präsident setzt deshalb auf den 25. Mai, wenn Hotels und Jugendherbergen öffnen und Busreisen und Schiffsausflüge wieder möglich sind. «Da denke ich, wird schon der Deutschland-Tourismus der große Gewinner sein», sagte Schöpe.
Seit Freitag können die Brandenburger wieder in Gaststätten essen und nicht nur Essen abholen oder liefern lassen. In Potsdam und Frankfurt (Oder) war der Start in Cafés oder Restaurants eher verhalten.
Die Gaststätten haben von 6.00 bis 22.00 Uhr geöffnet. Für Gäste gelten einige Regeln: Wer in der gleichen Wohnung wohnt, kann zusammen an einem Tisch sitzen. Wer aus einem anderen Haushalt kommt - also zum Beispiel ein befreundetes Paar -, muss Abstand von mindestens 1,50 Meter zum nächsten Gast einhalten.
Getrunken und gegessen werden darf nur an Tischen. Die Branche bittet Gäste, vorher zu reservieren. Am Eingang soll Desinfektionsmittel bereitstehen, auf Salz- und Pfefferstreuer auf dem Tisch soll verzichtet werden. Bars sind weiter geschlossen.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 16. Mai 2020 21:23 Uhr

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