Schloss Cecilienhof: Ausstellung zur Potsdamer Konferenz

Schloss Cecilienhof: Ausstellung zur Potsdamer Konferenz

Das Schloss Cecilienhof in Potsdam wird am 23. Juni mit einer neuen Ausstellung zur Potsdamer Konferenz vor 75 Jahren wieder eröffnen. Sie trage den Namen «Potsdamer Konferenz 1945 - Die Neuordnung der Welt», teilte die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) am Freitag mit.

Schloss Cecilienhof

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Die Gedenkstätte des Potsdamer Abkommens, das Potsdamer Schloss Cecilienhof.

Die Schau zeichnet demzufolge «jene schicksalhaften Tage im Sommer 1945 nach» und lässt die Akteure und Betroffenen «anhand von Tagebuchausführungen, historischem Filmmaterial, Zeitdokumenten und Leihgaben aus dem In- und Ausland wieder lebendig werden».
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Vom 17. Juli bis 2. August 1945 verhandelten im Schloss Cecilienhof die Hauptsiegermächte des Zweiten Weltkrieges - USA, Großbritannien und Sowjetunion - über die politische und territoriale Neuordnung der Welt. Die Konferenz wurde von den Staats- beziehungsweise Regierungschefs Harry Truman, Winston Churchill (später Clement Attlee) und Josef Stalin geleitet.
Der ursprüngliche Eröffnungstermin der Ausstellung am 1. Mai musste wegen der Corona-Krise verschoben werden. Die Tickets für die Ausstellung sind laut Schlösser-Stiftung ab sofort ausschließlich über den Vorverkauf erhältlich. Das Kartenkontingent bleibt wegen der geltenden Vorsichtsmaßnahmen eingeschänkt. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes wird für Besucher vorausgesetzt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 15. Mai 2020 17:17 Uhr

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