Woidke dringt zum Kriegsgedenken auf Solidarität in Europa

Woidke dringt zum Kriegsgedenken auf Solidarität in Europa

Anlässlich des Tages der Befreiung am 8. Mai und der Corona-Krise hat Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) zu internationaler Solidarität aufgerufen. «Mehr denn je wird es weltweit auf Solidarität über Ländergrenzen hinweg ankommen, um den Neustart nach der Krise zu bewältigen», sagte er am Mittwoch laut einer Mitteilung der Potsdamer Staatskanzlei. Nichts sei jetzt überflüssiger als Konflikte und militärisches Säbelrasseln. «Diese große Lehre aus dem Leid des Krieges ist aktueller denn je.»

Dietmar Woidke

© dpa

Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg, vor der Presse.

Woidke wird bereits am Donnerstag bei einer Gedenkfeier im Landtag eine Rede halten und der Opfer des 2. Weltkrieges gedenken. «Dieser Tag war eine Zäsur. Die Waffen schwiegen, das millionenfache blindwütige Töten in Europa hatte ein Ende. Friede herrschte, eine ungewohnte Stille», heißt es in der Mitteilung weiter. Zum Ende des Krieges 1945 habe es kaum eine Familie in Europa gegeben, die nicht vom Krieg betroffen war.
Zum 75. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus wird auch in anderen Orten Brandenburgs der Opfer gedacht. In Oranienburg wird Bürgermeister Alexander Laesicke (parteilos) einen Kranz auf dem sowjetischen Soldatenfriedhof niederlegen. Vor der Potsdamer St. Nikolaikirche wollen unter anderem Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke und die Generalsuperintendentin des Sprengels Potsdam, Heilgard Asmus, der Toten des Krieges gedenken.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 6. Mai 2020 14:14 Uhr

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