Trainer Achten will die Netzhoppers weiter voranbringen

Trainer Achten will die Netzhoppers weiter voranbringen

Unter dem neuverpflichteten Trainer Christophe Achten soll es beim Volleyball-Bundesligisten Netzhoppers KW-Bestensee weiter aufwärts gehen. «Vielleicht können wir in der kommenden Saison den nächsten Schritt machen und Platz sechs erreichen», sagte der 41-jährige Belgier am Donnerstag bei einer auf Facebook übertragenen Pressekonferenz des Vereins. Achten würde sich damit aber nicht begnügen: «Als Sechster spielst du in den Playoffs gegen den Dritten. Da kann man auch eine Überraschung schaffen.»

Die wegen der Corona-Krise abgebrochene Bundesliga-Saison 2019/20 hatten die Netzhoppers als Tabellensiebter beendet. Am Mittwoch hatte der Verein die Verpflichtung von Achten (zuvor TV Rottenburg) bekanntgegeben. Er löste Mirko Culic ab, der zwölf Jahre lang als Cheftrainer in Bestensee tätig war.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Derzeit befindet sich Achten wegen der Corona-Pandemie in seiner belgischen Heimat in häuslicher Quarantäne, «schon den 35. Tag, das ist schwer», sagt er. Dennoch treibt er von zu Hause aus die Kaderplanung bei den Netzhoppers voran. «Ich hoffe vor allem, dass Casey Schouten und Theo Timmermann bei uns bleiben», sagt er, «aber es wird nicht einfach, sie zu halten.» Zudem wolle er ein, zwei Spieler von seinem vorherigen Club TV Rottenburg von einem Wechsel nach Bestensee überzeugen. 
Im August würde der Belgier gerne mit den Trainingsvorbereitungen auf die neue Saison beginnen. Vor allem bei der Mentalität seiner Spieler will der neue Mann den Hebel ansetzen. «Du musst immer daran glauben, dass du gewinnen kannst, egal ob der Gegner BR Volleys, Friedrichshafen oder Giesen heißt», lautet sein Credo.   

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 30. April 2020 20:53 Uhr

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