Brandenburger Regierung prüft Finanzhilfen für Tierheime

Brandenburger Regierung prüft Finanzhilfen für Tierheime

Die Tierheime in Brandenburg können in der Corona-Krise auf mögliche finanzielle Hilfe der Landesregierung hoffen. Das Ministerium prüfe, ob es Mittel aus dem Rettungsschirm für die Folgen der Corona-Krise auch für die Tierheime geben könne, die sich in einer finanziellen Notlage befinden, sagte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) am Mittwoch im Haushaltsausschuss des Landtags in Potsdam. «Ich bin relativ sicher, dass wir das einreichen werden.» Parallel arbeite die Regierung außerdem gerade an einer Förderrichtlinie für Investitionen und Ausfälle.

Hund in einem Tierheim

© dpa

Ein Hund sitzt in einem Tierheim in einem Zwinger.

Der Landestierschutzbeauftragte Stefan Heidrich hatte vor einigen Wochen zu Spenden aufgerufen, weil er die Finanzierung von Tierheimen vielerorts in großer Gefahr sieht. Die Tiere müssten weiter versorgt werden, es fehle an ehrenamtlichen Helfern, Spendeneinnahmen gingen zurück und Nebeneinnahmen durch Hundetraining und Tierbetreuung fielen weg, berichtete er. Der Brandenburger Landtag hatte einen Rettungsschirm von zwei Milliarden Euro beschlossen, um zum Beispiel kleineren Unternehmen und Kita-Eltern in Brandenburg zu helfen. Der Schirm wird über Kredite finanziert.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 29. April 2020 13:20 Uhr

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