Woidke warnt vor Flickenteppich der Regeln in Deutschland

Woidke warnt vor Flickenteppich der Regeln in Deutschland

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat vor zu vielen unterschiedlichen Regeln in den Bundesländern zum Schutz vor dem Coronavirus gewarnt. «Es gibt Ministerpräsidenten, die jeden Tag über Lockerungen reden», sagte Woidke am Freitag in Potsdam, ohne Namen zu nennen. «Ich glaube, dass wir gut beraten sind, auch mit der Bundesregierung (...) die weiteren Dinge abzusprechen und in Deutschland nicht zu einem Flickenteppich zu kommen, sondern möglichst ein einheitliches Vorgehen entsprechend auch der regionalen Besonderheit haben.» Für die Frage späterer weiterer Lockerungen spielten Disziplin und Geduld die größte Rolle.

Dietmar Woidke

© dpa

Dietmar Woidke (SPD) gibt ein Statement zur aktuellen Lage.

Der Regierungschef ging auch darauf ein, dass sich Brandenburg wegen der Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr in Berlin unter Zugzwang sah und dies nun ebenfalls ab kommenden Montag einführt - dazu noch anders als Berlin auch im Einzelhandel. Die vor einer Woche gefasste Version der Regeln in Brandenburg nach der Bund-Länder-Vereinbarung sei «mit Berlin in allen Punkten abgestimmt inklusive auch der Frage der dringlichen Empfehlung zum Tragen von Masken», sagte Woidke. «Berlin hat sich dann für Änderungen entschieden.» Er halte es dennoch für wichtig, einheitlich vorzugehen und sich mit Berlin eng abzustimmen.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 24. April 2020 15:17 Uhr

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