Gewerkschaft warnt vor Gefahr von Infektionen an Schulen

Gewerkschaft warnt vor Gefahr von Infektionen an Schulen

Die Schulen in Brandenburg müssen nach Ansicht der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) besonders strikt auf die Regeln zum Schutz vor dem Coronavirus achten. GEW-Landeschef Günther Fuchs sprach am Freitag von einer Gratwanderung, die Schulen schrittweise wieder zu öffnen. «Der Schutz der Gesundheit muss weiterhin absoluten Vorrang vor der schnellen Wiedereröffnung der Bildungseinrichtungen haben.»

«Es muss verhindert werden, dass unsere Schulen, Kitas und Horte zu neuen Hotspots der Pandemie werden.» Die Abstands- und Hygieneregeln müssten konsequent eingehalten werden, unterstrich Fuchs.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

Tipp: Urlaub in Brandenburg

Ausflugsziele, besondere Landschaften und Orte in Brandenburg plus Seen, Radtouren, Wanderungen, Ziele für Familien, Unterkünfte und mehr

Am kommenden Montag können Schüler, die die Fachoberschulreife oder Erweiterte Berufsbildungsreife machen wollen, wieder zum Unterricht kommen. Das gilt für die zehnten Klassen an Ober- und Gesamtschulen, Gymnasien und bestimmten Förderschulen. Ab 4. Mai beginnen die sechsten Klassen der Grund- und Förderschulen, die neunten Klassen von Ober- und Gesamtschulen, Gymnasien und Förderschulen, die elften der Gymnasien und die zwölften Klassen der Gesamtschulen.
Wenn der Mindestabstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden kann etwa im Schülerverkehr, soll Mund- und Nasenschutz getragen werden wie Stoffmasken oder Tücher. In Grundschulen werden Klassen in der Regel auf zwei Räume verteilt, an weiterführenden Schulen soll tageweise gewechselt werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 24. April 2020 14:24 Uhr

Weitere Meldungen