Nach Virusausbruch geht es um die Führung des Klinikums

Nach Virusausbruch geht es um die Führung des Klinikums

Nach dem Ausbruch von Corona-Infektionen am Potsdamer Klinikum Ernst von Bergmann berät der Aufsichtsrat über den Verbleib der Geschäftsführung. Vor der Sitzung am Dienstag war offen, ob die Klinikspitze gehen muss. Die Ärzteschaft stellte sich in einem Brief vor die Führung, wie es aus informierten Kreisen hieß. Die «Märkische Allgemeine» berichtete zuvor aus dem Brief. Darin heißt es demnach, trotz möglicher Versäumnisse werde darauf vertraut, die Krise mit der Geschäftsführung und Klinikumsleitung bewältigen zu können. Seit Mitte März häuften sich in der städtischen Klinik, einem Hauptversorger der Region, Corona-Infektionen. Bisher starben 39 Covid-19-Patienten. Am Wochenende gestand die Geschäftsführung nach Androhung von Zwangsgeld durch die Stadt Fehler ein. Seit Anfang April gilt ein Stopp für Neuaufnahmen bis auf Notfälle.

Ernst-von-Bergmann-Klinikum in Potsdam

© dpa

Das Ernst-von-Bergmann-Klinikum.

Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 21. April 2020 14:30 Uhr

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