Potsdamer Konferenz: Glasflasche und Lunchbox aus Hiroshima

Potsdamer Konferenz: Glasflasche und Lunchbox aus Hiroshima

Zur geplanten Gedenkausstellung an die Potsdamer Konferenz vor 75 Jahren im Potsdamer Schloss Cecilienhof hat die Schlösserstiftung zwei Leihgaben aus dem Hiroshima Peace Memorial Museum erhalten. Dabei handele es sich um eine Glasflasche, die nach dem Atombombenabwurf über der japanischen Stadt im August 1945 durch die enorme Hitzeentwicklung verformt wurde, teilte die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) am Freitag mit. Zudem traf die metallene Lunchbox eines zwölfjährigen Schülers ein, dessen Leichnam nach der Explosion nie gefunden wurde.

Schloss Cecilienhof

© dpa

Der Ehrenhof des Schlosses Cecilienhof nach Abschluss der Sanierung.

Vom 17. Juli bis 2. August 1945 verhandelten die Hauptsiegermächte des Zweiten Weltkrieges - USA, Großbritannien und Sowjetunion - über die politische und territoriale Neuordnung der Welt. Während der Konferenz erteilte der US-amerikanische Präsident Harry S. Truman am 24. Juli den Befehl zum Einsatz der Atombombe.
Die Schlösser-Stiftung wollte vom 1. Mai an bis zum 1. November mit einer Ausstellung im Schloss Cecilienhof an die damaligen Ereignisse erinnern. Daran werde weiter gearbeitet, obwohl der Eröffnungstermin am 1. Mai wegen der Corona-Krise abgesagt wurde und ein neuer Termin noch nicht feststehe, hieß es in der Mitteilung der SPSG.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 17. April 2020 14:47 Uhr

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