Polizei: Ruhiger Beginn auf den Straßen vor Osterferien

Polizei: Ruhiger Beginn auf den Straßen vor Osterferien

Das Wochenende vor den Osterferien hat auf den Straßen in Brandenburg nach Angaben der Polizei ruhig begonnen. Bislang gebe es keine größeren Unfälle oder Einsätze, sagte ein Sprecher des Lagedienstes am Samstagvormittag. Ein Schwerpunkt werde an diesem Wochenende die Kontrolle der Ausgangsbeschränkungen sein, fügte er hinzu. Dazu würden die Einsatzkräfte auch durch die Bereitschaftspolizei unterstützt.

Der Bußgeldkatalog ist seit Donnerstag in Kraft. Wer gegen die Bestimmungen verstößt, muss mit teils empfindlichen Strafen von bis zu 25 000 Euro rechnen. Laut Innenminister Michael Stübgen (CDU) gebe es nur wenige Unverbesserliche, die immer noch gegen die Regeln verstoßen. Der Bußgeldkatalog zeige jetzt, wie teuer Zuwiderhandeln im Einzelfall werden könne.
Wer trotz des Verbots an einer öffentlichen Veranstaltung teilnimmt, dem droht ein Bußgeld zwischen 50 und 500 Euro. Die Veranstalter müssen mit 500 bis 2500 Euro rechnen. Wer den Mindestabstand von 1,5 Metern nicht einhält, der muss mit einer Strafe zwischen 50 und 500 Euro rechnen. Die Brandenburger dürfen seit Montag vergangener Woche draußen nur allein, mit Angehörigen aus dem eigenen Haushalt oder einer Person außerhalb des Haushalts bei 1,5 Meter Abstand unterwegs sein. Öffentliche Straßen und Plätze dürfen nur in Ausnahmefällen wie zum Arbeiten, Einkaufen oder für Arztbesuche betreten werden. Die Beschränkungen gelten zunächst bis 19. April.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 4. April 2020 11:11 Uhr

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