Strukturwandel: Lausitzer Landkreise vereinbaren Forderungen

Strukturwandel: Lausitzer Landkreise vereinbaren Forderungen

Mit Blick auf den Strukturwandel in der Lausitz wollen sich die Landkreise in ihrem Verbund Wirtschaftsregion Lausitz (WRL) noch besser aufstellen. Auf einer Klausurtagung in Cottbus stellten Vertreter Brandenburgs und Sachsens am Freitag gemeinsame Forderungen an Bund und Länder auf. Die kommunale Ebene müsste in Entscheidungsprozesse des Bundes und der Länder mit einbezogen werden, hieß es etwa in einer gemeinsamen Mitteilung.

Braunkohletagebau Jänschwalde

© dpa

Ein Eimerkettenbagger im Braunkohletagebau Jänschwalde.

So sollte das Strukturstärkungsgesetz mit den vereinbarten finanziellen Hilfen für die Region zeitnah beschlossen werden, erklärten die betroffenen Landkreise. Zur Absicherung der finanziellen Zusagen sollte beim Bund ein Sondervermögen gebildet werden. Zudem forderten die Kommunalpolitiker die Schaffung gesetzlicher Grundlagen zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren.
Künftig will die Kooperationsgemeinschaft ihre Aufgaben besser gliedern, zielorientierter arbeiten und damit auch mehr an die Öffentlichkeit gehen. Durch einen strukturieren Beteiligungsprozess soll die Bevölkerung jederzeit mit eingebunden sein, erklärten die kommunalen Vertreter.
In der Wirtschaftsregion Lausitz sind sechs Landkreise aus dem Brandenburger und dem sächsischen Teil der Lausitz sowie die kreisfreie Stadt Cottbus vereint. In der Region leben fast 1,2 Millionen Menschen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 17. Januar 2020 17:38 Uhr

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