Polizei und jüdische Gemeinden wollen über Schutz beraten

Polizei und jüdische Gemeinden wollen über Schutz beraten

Vertreter der Polizei und jüdischer Gemeinden diskutieren heute mögliche Sicherheitsmaßnahmen für jüdische Einrichtungen in Brandenburg. Es müsse gewährleistet werden, dass jüdisches Leben in Brandenburg offen und frei gelebt werden könne, sagte ein Sprecher der Polizei. Das Gespräch soll im Polizeipräsidium in Potsdam stattfinden.

Kippa

© dpa

Ein Mann mit Kippa.

Rechtsmotivierte, antisemitische Straftaten in Brandenburg sind nach Angaben der Polizei zuletzt gestiegen. Seit Jahresbeginn wurden bis Mitte Oktober 94 Fälle erfasst. Im Vorjahreszeitraum seien es 56 Fälle gewesen. Nach dem Anschlag in Halle sei der polizeiliche Schutz für jüdische Objekte bereits erhöht worden, teilte ein Sprecher des Brandenburger Innenministeriums mit.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 24. Oktober 2019 17:42 Uhr

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