Hohe Eigenfehlerquote wird den Netzhoppers zum Verhängnis

Hohe Eigenfehlerquote wird den Netzhoppers zum Verhängnis

Dirk Westphal musste nicht lange nach Gründen suchen, warum die Netzhoppers KW-Bestensee am Donnerstagabend in der Volleyball-Bundesliga bei den SWD powervolleys Düren verloren hatten. «Wir haben eine zu hohe Eigenfehlerquote gehabt, wollten oft zu überhastet den Punkt machen», sagte der Außenangreifer nach dem 1:3. Nach zwei Niederlagen in den ersten beiden Saisonspielen müssen die Netzhoppers nun am nächsten Mittwoch ihr Heimspiel gegen Aufsteiger Volleys Eltmann gewinnen, um einen völligen Fehlstart zu verhindern.

Die Brandenburger zeigten aber auch vielversprechende Ansätze. «Wir haben alles in die Waagschale geworfen, haben ganz gut aufgeschlagen und den Gegner in der Annahme ein paar Mal ins Wackeln gebracht», sagte Westphal: «Leider konnten wir unser hohes Level aus dem ersten Satz nicht halten.» Das war den Netzhoppers bereits beim 1:3 gegen den deutschen Meister Berlin Volleys zum Auftakt passiert.
«Wir waren nervös, haben ab und zu leichte Fehler gemacht. Andererseits sind uns aber auch aus schwierigen Situationen heraus ein paar ganz gute Dinge gelungen», sagte Dürens Angreifer Björn Andrae. Der gebürtige Berliner hatte bis 2018 zwei Jahre lang für die Netzhoppers gespielt. Westphal war 2018 den umgekehrten Weg von Düren nach Bestensee gegangen und trat bei den Netzhoppers die Nachfolge von Andrae an. Das interne Duell der Ehemaligen endete mit Vorteilen für den Netzhoppers-Akteur: Westphal holte 15 Punkte für sein Team, Andrae musste sich mit zwölf Zählern begnügen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 18. Oktober 2019 11:28 Uhr

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