Frankfurter Stadtarchiv zieht um: Wiedereröffnung Ende 2019

Frankfurter Stadtarchiv zieht um: Wiedereröffnung Ende 2019

Das Frankfurter Stadtarchiv zieht bis zum Jahresende um in sein neues Domizil: In der ehemaligen Bürgerschule am Lennépark bekommen die historischen Dokumente aus fast 800 Jahren Stadtgeschichte moderne Magazinräume und mehr Platz. Dafür wurde der denkmalgeschützte historische Bau seit 2016 für 7,9 Millionen Euro saniert. Allein 5,4 Millionen Euro stammen aus Städtebaufördermitteln von Bund und Land.

Denny Becker

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Denny Becker, Leiter des Stadtarchivs Frankfurt (Oder), zwischen Rollregalen im neuen Gebäude. Foto: Patrick Pleul/Archivbild

Insgesamt müssen rund 12 000 Kartons mit Urkunden, Akten und Amtsbüchern, 11 800 Plakate, Grafiken und Karten, 62 000 Fotografien sowie 2000 Film- und Tonaufnahmen umziehen. Auch die Bibliothek des Stadtarchivs mit allein 16 000 Büchern bekommt in der obersten Etage der ehemaligen Bürgerschule ein neues Zuhause. Im Erdgeschoss stehen moderne Säle, ein Seminar- sowie ein Ausstellungsraum zur Verfügung. Eine Belüftungsanlage sowie eine Klimakammer sollen für die bestmögliche Aufbewahrung der teils wertvollen Unterlagen sorgen. Außerdem gibt es eine Werkstatt, in der alte Akten gereinigt und von Schimmel befreit werden können.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 27. September 2019 05:50 Uhr

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