Organisierte Kriminalität in Brandenburg laut BKA rückläufig

Organisierte Kriminalität in Brandenburg laut BKA rückläufig

Die Verfahren gegen Organisierte Kriminalität sind in Brandenburg zurückgegangen. Insgesamt gab es im vergangenen Jahr zehn Ermittlungsverfahren, wie aus dem am Dienstag vorgestellten Lagebild des Bundeskriminalamts (BKA) hervorgeht. Sieben davon liefen auf Landesebene, zwei beim Zoll und eines bei der Bundespolizei. 2017 gab es insgesamt noch 15 Verfahren in Brandenburg.

Razzia

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Polizisten führen eine Razzia durch. Foto: Sebastian Willnow/Archivbild

Auch deutschlandweit ist die Zahl der Verfahren rückläufig. 2018 wurde in 535 Fällen gegen Organisierte Kriminalität ermittelt, 2017 waren es noch 572 Fälle. Spitzenreiter ist Nordrhein-Westfalen mit 107 Verfahren, gefolgt von Bayern (78 Verfahren) und Berlin (59 Verfahren). Weniger Verfahren als in Brandenburg liefen nur in Thüringen und Bremen (jeweils vier). Bei dem Lagebild lag diesmal ein besonderes Augenmerk auf arabischen und kurdischen Familienclans. Sie sind vor allem in Berlin, Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen ein Problem.
Das BKA versteht unter Organisierter Kriminalität geplante Straftaten, die gewerbliche oder geschäftsähnliche Strukturen haben. Auch Gewalt und Einschüchterung oder die Einflussnahme auf Politik, Medien, Justiz und Wirtschaft sind typisch.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 24. September 2019 14:20 Uhr

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