Brandenburger Schulen haben immer mehr Einser-Abiturienten

Brandenburger Schulen haben immer mehr Einser-Abiturienten

Brandenburger Schüler schließen ihr Abitur mit immer besseren Noten ab. Das ergab eine Umfrage der «Rheinischen Post» unter den 16 Bundesländern. Danach landet Brandenburg im bundesweiten Vergleich auf Rang vier. 30,2 Prozent der Schüler machten im Jahr 2018 ein Einser-Abitur, im Jahr 2008 waren es noch 25,0 Prozent. An der Spitze des Rankings liegt Thüringen (37,9 Prozent), auf Platz zwei Sachsen (34,6 Prozent) gefolgt von Bayern (31,5 Prozent). Auf Rang fünf folgt Sachsen-Anhalt mit 29,9.

Abitur

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Ein Schild mit der Aufschrift «Abitur Bitte Ruhe!» hängt im Gang eines Gymnasiums. Foto: Thomas Warnack/Archiv

Insgesamt wuchs laut der Umfrage in den vergangenen zehn Jahren der Anteil der Einser-Abiturienten in 15 von 16 Bundesländern. Nur Baden-Württemberg verzeichnete einen leichten Rückgang. Hatte 2008 noch jeder fünfte Schulabsolvent (20,2 Prozent) einen Notenschnitt von mindestens 1,9, war es 2018 bereits mehr als jeder vierte (25,8 Prozent), wie die Zeitung weiter berichtete.
Was für viele Schüler positiv ist, bewertet der Deutsche Hochschulverband (DHV) negativ. «Wir sehen es mit Sorge, dass die Abiturnoten besser werden», sagte DHV-Sprecher Matthias Jaroch der «Rheinischen Post». Der «Noteninflation» müsse Einhalt geboten werden: «Qualität muss Vorrang vor Quantität haben.» Schon heute fehlten den Studienanfängern häufig wichtige Grundkenntnisse, etwa in Mathematik.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 16. September 2019 12:30 Uhr

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