Wahlanalyse: Woidke im Land mit gesunkener Popularität

Wahlanalyse: Woidke im Land mit gesunkener Popularität

Die SPD und Ministerpräsident Dietmar Woidke haben in Brandenburg laut einer Analyse der Forschungsgruppe Wahlen eine gesunkene Popularität zu spüren bekommen. Der Regierungschef kam beim persönlichen Ansehen auf 1,6 Punkte auf einer Skala von plus 5 bis minus 5, wie die Meinungsforscher am Sonntagabend in Mannheim mitteilten. Das sei schlechter als bei der Wahl vor fünf Jahren, aber immer noch deutlich positiver gewesen als die Werte aller anderen bekannten Spitzenpolitiker im Land. Auch die Zufriedenheit mit der Landes-SPD ging zurück, lag aber über dem Niveau der Bundes-SPD.

Bei den wichtigsten Themen Infrastruktur und Bildung bekam die SPD laut der Analyse die größte Kompetenz zugeschrieben, ebenso bei Wirtschaft und sozialer Gerechtigkeit. Die CDU punktete nur bei Arbeitsplätzen, die AfD bei der Ausländerpolitik. Die Zahlen basieren den Angaben zufolge auf einer Telefonbefragung der Forschungsgruppe Wahlen unter 1059 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten in der Woche vor der Wahl und der Befragung von 16 001 Wählern am Sonntag.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 1. September 2019 20:00 Uhr

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