Fahrradfreundliche Städte beraten über Ausbau der Radwege

Fahrradfreundliche Städte beraten über Ausbau der Radwege

Wie kann der Radverkehr in Brandenburger Städten ausgebaut werden und welche Erfahrungen gibt es mit E-Rollern? Darüber hat am Mittwoch in Frankfurt (Oder) die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen des Landes Brandenburg (AGFK BB) beraten. Sie setzt sich unter anderem für den Ausbau eines Radschnellwegenetzes ein.

Radfahrer

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Radfahrer. Foto: Lennart Stock

Radschnellverbindungen seien insbesondere im Stadt-Umland-Verkehr attraktiv, erklärte Martin Heiland, Leiter der Geschäftsstelle der AGFK Brandenburg. «Die Rechnung ist einfach: Erstklassige Radwege werden deutlich besser angenommen - da sollten wir von den Dänen und Niederländern lernen. Größere Investitionen in den Ausbau von Radschnellwegen lohnen sich auch für die regionale Wirtschaft, denn Radfahrer verzichten zunehmend aufs Auto.»
Die Städte tauschten sich zudem über ihre Erfahrungen mit E-Rollern aus. Vorerst gebe es da keine Konflikte, da in Brandenburg nur in Potsdam welche fahren würden, sagte Heiland. Durch Kooperation mit den Betreibern könnten die Städte aber schon vorher Standorte für Roller und Ladestationen festlegen und Schutzzonen definieren, schlug er vor. Die E-Roller gehörten in das breite Spektrum für den Nahverkehr und seien keine Konkurrenz. «Besser fünf Roller als fünf Autos», sagte Heiland.
Die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen des Landes Brandenburg (AGFK BB) hat 22 Mitglieder, die nach eigenen Angaben etwa 1,45 Millionen Menschen in 172 Städten und Gemeinden vertreten. Das sind etwa 58 Prozent aller Einwohner des Landes Brandenburg.
Radfahren in Berlin
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 29. August 2019 09:22 Uhr

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