Veranstalter ziehen positive Zwischenbilanz im Fontanejahr

Veranstalter ziehen positive Zwischenbilanz im Fontanejahr

Knapp 17 000 Besucher haben im Fontanejahr bereits die Hauptausstellung «fontane.200/Autor» im Museum Neuruppin besucht. Die Veranstalter zogen am Mittwoch ein positives Zwischenfazit. Von Fontane-Müdigkeit sei keine Spur, sagte Brandenburgs Kulturministerin Martina Münch (SPD) in Berlin. «Meine Erwartungen sind mehr als erfüllt.» Trotzdem wünschte sie sich, dass noch mehr Menschen in die Ausstellungen gingen.

Martina Münch

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Brandenburgs Kulturministerin Martina Münch (SPD) spricht während der Pressekonferenz. Foto: Ralf Hirschberger/Archivbild

Anlässlich des 200. Geburtstags von Theodor Fontane (1819-1898) hat das Land Brandenburg über 400 Veranstaltungen bis zum Jahresende geplant. Eröffnet wurde das Fontanejahr am 30. März mit einem Festakt von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke. Seitdem verzeichnete insbesondere Neuruppin, der Geburtsort Fontanes, einen Zuwachs an Touristen.
Vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur, dem Land Brandeburg und vielen kleineren Förderern wurde ein Gesamtbudget von knapp vier Millionen Euro bereitgestellt. Das Fontanejahr soll mit einer Feier am Geburtstag des bekannten Schriftstellers am 30. Dezember abgeschlossen werden.
Fontane arbeitete als Apotheker und war später als akribischer Journalist tätig. Erst im höheren Lebensalter wurde er zum Autor von Romanen («Effi Briest», «Der Stechlin»). Auch heute wird sein literarisches Werk von vielen Lesern rezipiert.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 7. August 2019 13:40 Uhr

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