Angriff auf Mann mit Kippa: Jüdische Gemeinde verunsichert

Angriff auf Mann mit Kippa: Jüdische Gemeinde verunsichert

Nach dem mutmaßlich antisemitischen Angriff auf einen Potsdamer mit Kippa hat sich die Jüdische Gemeinde verunsichert gezeigt. «Der Angriff traf uns unerwartet. Die Mitglieder unserer Gemeinde sind sehr verunsichert», erklärte der Vorsitzende der Potsdamer Gemeinde, Evgeni Kutikow, am Montag auf Anfrage. «Wir wünschen uns, dass Potsdam eine sichere Stadt für Juden bleibt.» Der 25-Jähriger soll am Samstag von einem 19 Jahre alten Syrer angespuckt und beleidigt worden sein, nachdem er aus der Straßenbahn gestiegen war. Die Polizei ermittelt nach Angaben vom Montag weiter wegen Volksverhetzung. Das Innenministerium zählte von Januar bis Mai 51 antisemitische Übergriffe in Brandenburg, 5 davon in Potsdam.

Kippa-Träger

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Nach dem mutmaßlich antisemitischen Angriff auf einen Mann mit Kippa, zeigt sich die Jüdische Gemeinde besorgt. Foto: B. Roessler/Archibild

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 29. Juli 2019 12:20 Uhr

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