Brandenburg birgt pro Jahr hunderte Tonnen Kampfmittel

Brandenburg birgt pro Jahr hunderte Tonnen Kampfmittel

Noch immer lagern in Brandenburg zahlreiche Tonnen Bomben, Minen, Granaten und Kleinmunition aus dem Zweiten Weltkrieg - viele sind aber schon entfernt. In diesem Jahr seien bis Juni rund 165 Tonnen Kampfmittel und Teile davon geborgen worden, teilte der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Deutschen Presse-Agentur in Potsdam mit. Im gesamten vergangenen Jahr wurden demnach rund 326 Tonnen geborgen. Brandenburg ist nach Angaben der Polizei das Land mit dem höchsten Anteil kampfmittelbelasteter Gebiete in Deutschland. Die Kampfmittel bergen Gefahren, sie können auch das Löschen von Waldbränden erschweren. Große Hitze kann dazu führen, dass sich Kampfmittel von selbst entzünden, etwa bei offen liegendem Phosphor.

Eine alte Granate liegt im Schlamm am Ufer eines Sees

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Eine alte Granate liegt im Schlamm am Ufer eines Sees auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz in Brandenburg. Foto: Patrick Pleul/Archivbild

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 29. Juni 2019 09:20 Uhr

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