Trotz Hitze: Feuerwehr muss volle Arbeitskleidung tragen

Trotz Hitze: Feuerwehr muss volle Arbeitskleidung tragen

Auch bei der derzeit großen Hitze mit Temperaturen von über 30 Grad müssen die Feuerwehrleute in Brandenburg ihre komplette Arbeitskleidung tragen.

Feuerwehrfahrzeuge

© dpa

«Bei solchen Wetter gelten natürlich auch die Arbeitsschutzvorschriften», sagte ein Sprecher des Landesfeuerwehrverbandes Brandenburg auf Anfrage. Dazu gehörten Stiefel, spezielle Hosen und Jacken. «Bei Waldbränden ist das die elementare Funktionskleidung», erklärte er. Helm und Atemschutzgerät gehörten ebenso zur Ausrüstung.

Feuerwehrkleidung auf hohe Temperaturen ausgelegt

Die Kleidung besteht seinen Angaben zufolge aus Spezialstoffen, die für hohe Temperaturen ausgelegt sind. Diese Stoffe könnten mehrere hundert Grad aushalten, sagte der Sprecher. Der Helm und die Atemschutzmaske sorgten dafür, dass die Feuerwehrleute auch durch extrem heißen Rauch laufen könnten. Die Anforderungen an Feuerwehr-Schutzkleidung sind nach Verbandsangaben in einer speziellen Norm geregelt. Diese definiert drei Schutzpunkte: Hitzeschutz, Wasserdichtigkeit und Tragekomfort.

Arbeit in Hitze extrem belastend

Die Arbeit mit voller Arbeitskleidung sei bei solcher Hitze extrem belastend für die Kollegen, so der Sprecher. Deshalb würden die Einsatzkräfte auch regelmäßig abgelöst und es gebe auch entsprechende Pausen. Häufig unterstütze die örtliche Bevölkerung die Feuerwehrleute, indem sie Wasser und etwas zu essen bereitstelle.
Silke Neumann von der Feuerwehr aus Bagenz (Spree-Neiße) kennt solche kräftezehrenden Einsätze. «Da kann man nicht viel machen, meist haben wir aber Getränke an Bord», sagte Neumann. Auch sie müsse zum Schutz die volle Kleidung anziehen. Für die Ausgehuniform zu Festlichkeiten besitze sie aber auch einen Feuerwehr-Rock, Jacke und Käppi.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 26. Juni 2019 09:06 Uhr

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