Ernte der Spreewald-Gurken beginnt

Ernte der Spreewald-Gurken beginnt

Sie sind mindestens genauso bekannt wie der Spreewald - die Gurken aus der Region. Ob als Salzgurken oder Gewürzgurken - sie fehlen kaum in einem Supermarktregal. Ab heute werden die Spreewaldgurken geerntet.

Ein Erntehelfer bei der Gurkenernte

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Ein Erntehelfer schüttet frisch geerntete Einlege-Gurken in eine Kiste auf einem Gurkenflieger.

Mit der Spreewaldgurke kann fast jeder etwas anfangen. Verarbeitet ist sie in vielen Supermärkten zu finden. Die Ernte des bekannten Gemüses beginnt am Dienstag (25. Juni 2019) offiziell auf dem Spreewaldhof Niewitz (Dahme-Spreewald). Allerdings starte die Gurkensaison etwa eine Woche später als geplant, wie Andreas Traube vom Spreewaldverein mitteilte. Gewitter, die mit Starkregen und Hagel niedergingen, hätten auf einigen Gurkenfeldern Schäden verursacht. Das hatte laut Traube zur Folge, dass Nachpflanzungen notwendig wurden.

«Die derzeitige Wetterlage ist Gurkenwetter»

Bis Mitte Mai wiesen die Pflanzenbestände deutliche Verzögerungen in der Entwicklung auf, erklärte der Geschäftsführer des Spreewaldhofes Niewitz, Heinz-Georg Embach. Der dann folgende Witterungsumschwung bewirkte eine zügige Entwicklung der Bestände. «Die derzeitige Wetterlage ist Gurkenwetter», sagte Embach. Auf seinem Gemüsehof werden auf knapp 32 Hektar Fläche Gurken angebaut.

Ernte von bis 32 000 Tonnen Spreewald-Gurken erwartet

Die Betriebe im Spreewald bauen in diesem Jahr auf rund 560 Hektar Ackerfläche die berühmten Gurken an. Der Spreewaldverein erwartet insgesamt eine Ernte von 30 000 bis 32 000 Tonnen Gurken.
Allein in der Knösels Gemüse-Erzeugung GmbH in Kasel-Golzig (Dahme-Spreewald) werden Gurken auf einer Fläche von 69 Hektar angebaut. Geschäftsführer Christoph Knösels erwartet eine Ernte von etwa 5500 Tonnen Gurken. 250 Erntehelfer sind in seinem Betrieb im Einsatz. Auf dem Gurkenhof Frehn in Schöneiche (Dahme-Spreewald) werden auf 65 Hektar Gurken und auf einem kleinen Teil Biogurken angebaut. Geschäftsführer Heinz-Peter Frehn rechnet mit etwa 3000 Tonnen Gurken.
Im Verarbeitungsbetrieb «Rabe Spreewälder Konserven» geht man es bei der Gurkenverarbeitung nach eigenen Angaben erst einmal gemächlich an. Etwa 20 Tonnen Gurken würden am Dienstag unter anderem zu Gewürzgurken verarbeitet, sagte eine Mitarbeiterin auf Anfrage.

Gurken werden zu Gewürzgurken, Salzgurken oder Honiggurken

Die eingelegte Gurke ist ein Markenzeichen des Spreewalds, dem bundesweit zweitgrößten Anbaugebiet. In örtlichen Einlege-Betrieben werden die Gurken verarbeitet, etwa zu Gewürzgurken, Salzgurken oder Honiggurken.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 25. Juni 2019 09:14 Uhr

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