Nationalpark Unteres Odertal wird zum Forschungsschwerpunkt

Nationalpark Unteres Odertal wird zum Forschungsschwerpunkt

Der Nationalpark Unteres Odertal (Uckermark) ist seit Mai eines der Untersuchungsgebiete für zwei bundesweite Forschungsprojekte zum Thema Insektensterben.

Biene im Klatschmohn

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Eine Biene auf einer Wiese. Foto: Thomas Warnack/Archivbild

Zum einen geht es um die Auswirkungen landwirtschaftlicher Flächennutzung auf die Artenvielfalt in Schutzgebieten. Neben dem Nationalpark ist in Brandenburg auch das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin beteiligt. Mit Hilfe von Fallen, Horchboxen und Drohnenaufnahmen wird bei dem Projekt unter Leitung des Zoologischen Forschungsmuseums Alexander Koenig in Bonn bis Februar 2022 der Bestand von Insekten, Fledermäusen und Vögeln sowie Veränderungen der Vegetation dokumentiert.
Im zweiten Forschungsprojekt geht es um die für Jahrzehnte angesetzte ökologische Dauerbeobachtung von Artenvielfalt und Insektenbestand. Großschutzgebiete und Forschungsgemeinschaften aus ganz Deutschland haben sich unter Federführung des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) in Halle (Sachsen-Anhalt) zusammengeschlossen, um die ökologische Langzeitforschung effizienter zu machen. Der Schwerpunkt im Nationalpark Unteres Odertal liegt dabei auf der Auenlandschaft, in der vom Aussterben bedrohte Insekten leben.
Nationalpark Unteres Odertal
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Nationalpark Unteres Odertal

Beiderseits der Oder erstreckt sich eine der natürlichsten Auenlandschaften Europas. Im Nationalpark Unteres Odertal kann man Radfahren, Wandern und Tiere beobachten. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 17. Juni 2019 09:58 Uhr

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