Ifo-Institut: Stimmung bei ostdeutschen Unternehmen kühlt ab

Ifo-Institut: Stimmung bei ostdeutschen Unternehmen kühlt ab

Die Stimmung bei den ostdeutschen Unternehmen hat sich nach Angaben des Ifo-Instituts in Dresden etwas abgekühlt. Für die gesamte regionale Wirtschaft sei der Geschäftsklimaindex im Mai geringfügig von 103,1 auf 102,4 Punkte gesunken, teilte das Institut am Dienstag mit. Die befragten Unternehmen schätzten ihre aktuelle Lager demnach deutlich schlechter als in den vergangenen Monaten ein, gaben sich hingegen optimistischer für die Zukunft.

Euro-Geldscheine

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Euro Münzen liegen auf Euro-Banknoten. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv

Im verarbeitenden Gewerbe gaben sich die meisten Firmen, sowohl was künftige als auch laufende Geschäfte angeht, eher pessimistisch. Groß- und Einzelhändler zeigten sich im Mai zwar zufriedener mit ihren Geschäften, waren allerdings mit Blick auf die Geschäftserwartungen in den nächsten Monaten verhalten. Einzig im Baugewerbe herrscht weiterhin gute Stimmung: Die Bauunternehmen waren mit den aktuellen Geschäften zufriedener und hoben ihre Erwartungen zudem deutlich an.
Der Geschäftsklimaindex des Ifo-Instituts gilt als eines der wichtigsten Konjunkturbarometer. Das Institut befragt jeden Monat rund 1700 Unternehmen in Ostdeutschland. Die Firmen werden gebeten, ihre gegenwärtige Geschäftslage zu beurteilen und ihre Erwartungen für die nächsten sechs Monate mitzuteilen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 28. Mai 2019 12:40 Uhr

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