Brandenburg unterstützt Forschung zu Insektensterben

Brandenburg unterstützt Forschung zu Insektensterben

Brandenburg nimmt an einem deutschlandweiten Forschungsprojekt zum Insektensterben teil. Im Nationalpark Unteres Odertal sowie im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin wird bis Februar 2022 der Insektenbestand erhoben, wie das Umweltministerium am Mittwoch mitteilte.

Eine Biene sucht Pollen auf einem Buschwindröschen

© dpa

Eine Biene sucht Pollen auf einem Buschwindröschen.

Bei dem Forschungsprojekt soll überprüft werden, welche Auswirkungen eine landwirtschaftliche Nutzung auf die Artenvielfalt in Naturschutzgebieten hat. Denn auch dort ging den Angaben zufolge zwischen 1989 und 2015 die Biomasse bei Fluginsekten um 75 Prozent zurück. Neben den Insekten werden auch Kleintiere, Fledermäuse und Pflanzen systematisch erfasst.
Das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig in Bonn leitet das Vorhaben, das auch bundesweit eine langfristige Insekten-Datenerhebung umfasst. Durch das Projekt soll die ökologische Forschung in Deutschland effizienter werden. Mit ersten Ergebnissen zur Artenvielfalt sei erst in einigen Jahren zu rechnen, hieß es.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 15. Mai 2019 14:03 Uhr

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