Netzwerk-Treffen sollen auf Pflegeausbildung vorbereiten

Netzwerk-Treffen sollen auf Pflegeausbildung vorbereiten

Das Brandenburger Gesundheitsministerium will mit mehreren Netzwerk-Treffen Krankenhäuser sowie Pflegedienste und -schulen bei der Vorbereitung auf die neue Pflegeausbildung unterstützen. «Alle sind sich einig, dass die Pflegeberufe attraktiver werden müssen», teilte Ministerin Susanna Karawanskij (Linke) vor dem ersten Treffen am Montag in Cottbus mit. Die Reform werde dazu beitragen, aber ihre Umsetzung sei äußerst anspruchsvoll, so die Ministerin.

Susanna Karawanskij

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Susanna Karawanskij (Die Linke), Gesundheitsministerin von Brandenburg, spricht auf der Pressekonferenz. Foto: Bernd Settnik

Mit dem Pflegeberufegesetz, das ab Januar 2020 in Kraft tritt, wird die Ausbildung der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege reformiert. Mussten sich Azubis bislang vor Ausbildungsbeginn entscheiden, in welchem Pflegeberuf sie später arbeiten wollen, befähigt der Abschluss Pflegefachfrau beziehungsweise -mann künftig dazu, in allen Bereichen der Pflege zu arbeiten.
Bei den dreistündigen Treffen soll über den aktuellen Stand der Umsetzung des Gesetzes informiert und Teilnehmern die Möglichkeit geben werden, sich auszutauschen. Gerade die Träger der praktischen Ausbildung stünden bei der neuen Ausbildung vor Herausforderungen, so Karawanskij. «Um das zu schaffen, brauchen wir mehr Kooperationen zwischen Pflegeschulen und Pflegeeinrichtungen.»
Weitere Treffen sollen im Mai in Frankfurt (Oder) (7.), Potsdam (15.), Neuruppin (21.) und Eberswalde (23.) stattfinden. Für den Start in Cottbus gibt es nach Angaben des Ministeriums bereits über 70 Anmeldungen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 5. Mai 2019 14:50 Uhr

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