Hochschulen und Forschung bekommen ab 2021 mehr Geld

Hochschulen und Forschung bekommen ab 2021 mehr Geld

Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland bekommen ab 2021 mehr Geld von Bund und Ländern. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) kündigte am Freitag für die kommenden zehn Jahre Investitionen von 160 Milliarden Euro an - verglichen mit 2019 sind das jährlich im Schnitt etwa zwei Milliarden mehr. «Wir sichern damit langfristig den Wohlstand unseres Landes», sagte Karliczek. Die Neuregelung gebe Hochschulen und Forschern mehr Verlässlichkeit, mehr Stabilität und mehr Sicherheit, betonte die Vorsitzende der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK), Eva Quante-Brandt.

Brandenburgs Wissenschaftsministerin Martina Münch (SPD) begrüßte die Einigung. Beim «Zukunftsvertrag Studium und Lehre stärken» - der Nachfolgeregelung für den bisherigen «Hochschulpakt» - sei ein gutes Ergebnis erreicht worden, betonte sie in einer Mitteilung.
Künftig seien unter anderem unbefristete Beschäftigungsverhältnisse in deutlich höherem Umfang als bisher möglich. Die Hochschulen im Land profitieren zudem von der Umstellung der Parameter zur Berechnung der Länderanteile: Die Zuweisungen werden von 22 Millionen Euro 2020 auf rund 36 Millionen Euro ab 2024 steigen.
Die Wissenschaftsminister von Bund und Ländern hatten monatelang über die Zukunft der milliardenschweren Bundesförderung der Hochschulen verhandelt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 3. Mai 2019 17:30 Uhr

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