Kurzarbeit beim Faserhersteller Trevira in Guben

Kurzarbeit beim Faserhersteller Trevira in Guben

Das Unternehmen Trevira will seine Produktion im Gubener Werk vorerst zurückfahren und hat Kurzarbeit beantragt. Das teilte das Unternehmen am Freitag auf Anfrage mit. Vorerst solle bis Ende Juli verkürzt gearbeitet werden. Das Unternehmen reagiere so auf die sich verschlechternde Konjunktur und den damit anhaltenden Rückgang der Aufträge, hieß es in einer Pressemitteilung. Die Kurzarbeit wurde bei der Bundesagentur für Arbeit beantragt.

Kurzarbeit beim Faserhersteller Trevira

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Das Unternehmen Trevira will seine Produktion im Gubener Werk vorerst zurückfahren und hat Kurzarbeit beantragt. Foto: P. Pleul/dpa/Archiv

Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie zeigte sich besorgt über die Entwicklung. Im Gubener Werk werde zwar niemand entlassen, die Automobilbranche bleibe aber das Sorgenkind. Deshalb sei Trevira ein Indikator für die Krise, sagte Bezirksleiterin Ute Liebsch der Deutschen Presse-Agentur in Cottbus. Bis Juli müsse mit allen Beteiligten eine Lösung gefunden werden.
Das Werk in Guben verwebt unter anderem Chemiefasern für Autopolsterstoffe und ist nach eigenen Angaben mit knapp 600 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber der Neißestadt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 3. Mai 2019 15:00 Uhr

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