«Abstiegskampf ist höchste Brutalität»: Cottbus sucht Stärke

«Abstiegskampf ist höchste Brutalität»: Cottbus sucht Stärke

Claus-Dieter Wollitz macht Cottbus mobil und redet seine Spieler stark. «Immer, wenn wir schon abgeschrieben waren, sind wir wieder aufgestanden», sagte der Trainer des FC Energie vor dem drittletzten Saisonspiel der abstiegsbedrohten Lausitzer. «Wir brauchen Siege, um unser Ziel zu erreichen. Und dafür brauchen wir auch viel mentale Stärke», betonte Wollitz vor der Drittliga-Partie am Sonntag (13.00 Uhr) beim KFC Uerdingen.

Mit 38 Punkten steht Energie in der Tabelle auf Rang 18, der am Saisonende den direkten Wiederabstieg in die Regionalliga bedeuten würde. Zum rettenden Rang 16 fehlen derzeit zwei Zähler, aber die Konkurrenz punktete zuletzt fleißig. «Mit dieser Situation müssen meine Spieler umgehen können. Abstiegskampf ist die höchste Brutalität im Fußball», sagte Wollitz.
Nach der jüngsten Niederlage gegen den feststehenden Zweitliga-Aufsteiger VfL Osnabrück (1:2) war die Enttäuschung in Cottbus riesengroß. Nun aber schürt Wollitz, der einst auch Spieler und Trainer in Uerdingen war, Optimismus: «Es bleiben uns noch drei Spiele, um unser Saisonziel zu erreichen. Das wollen wir mit aller Macht. Wir fahren deshalb voller Mut und Überzeugung nach Uerdingen.»
Die Personallage bleibt angespannt. Die verletzten Jonas Zickert, Philipp Knechtel, Kevin Scheidhauer, Fabian Holthaus und Fabio Viteritti fehlen. Dazu ist Streli Mamba (10. Gelbe Karte) gesperrt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 3. Mai 2019 14:20 Uhr

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